Archive for Januar, 2014

Von der beidseitigen Utopie zur wechselseitigen Realität

Die klassische Idee der Identität verwerfen: Unser Selbstverständnis muss darüber definiert sein, was wir transkulturell an Gemeinsamkeiten haben. Wie könnte das möglich werden? Durch Erkennen des Fremden in uns.

Über die Erfordernis von Entgrenzung zur Lösung hypermoderner Probleme und Konstitution durch einen neuen Typus der Identität:

Lesen Sie selbst.

Die Faszination des Anfangs

…Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
                                                              aus Hermann Hesse, Stufen
 

Es ist wohl soweit. Nun spüre ich ihn, den Zauber. Die Wirrungen des Aufbaus als auch der gedanklichen Konzeption sind zwar noch präsent, doch überwiegt mittlerweile der Druck in Kombination mit der Faszination endlich anzufangen.

Den Startschuss macht eine  wie ich finde ausdrucksgewaltige  sich ständig ergänzende Ausstellung. Charakteren aus allen Winkel der Welt werden ein vollständig leeres, weißes Blatt Papier und ein tiefblauer Kugelschreiber ausgehändigt. Ergänzend dazu erhalten sie zwei Themenaspekte: Grenzen und Europa.

Keinerlei Vorgaben. Keinerlei Richtlinien.

Schlicht Raum.

Jedes Resultat findet in der Ausstellung einen Platz. Eine Auswahl wird vermieden. Von systemtheoretischen Ansätzen über Assoziationen zu nörgendelnden Müttern bis hin zu mathematischen Darstellungen  unwahrscheinlich divergierende Arbeiten.

Sehen Sie selbst.